Wir möchten Ihnen die wichtigsten Fragen im Vorfeld beantworten und hoffen, Ihnen hierdurch mehr Einblick in unsere Arbeit und in das Projekt im allgemeinen geben zu können.

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■ Warum wird das Hochhaus gesprengt und nicht konventionell abgebrochen?

■ Werden bis zur Sprengung Schadstoffe saniert?

■ Welche Schadstoffe waren vorhanden?

■ Wie lange dauert die Sprengung?

■ Wie schwer sind Hochhaus und Tiefgarage?

■ Wurden im Vorfeld ähnliche Gebäude in ähnlicher Umgebung gesprengt?

■ Wann wird die Sprengung erfolgen?

■ Wie ist sichergestellt, dass keine Personen zu Schaden kommen, wenn gesprengt wird?

■ Warum wird das Hochhaus gesprengt und nicht konventionell abgebrochen?

 

1. Risikominimierung

Die Größe des Gebäudes liegt über der Grenze von mehr als 60 Metern Höhe, sodass ein konventionelles Abbrechen nicht sicher möglich wäre. Die (Arbeits-) Sicherheit bei solch einem Projekt ist das Wichtigste überhaupt.

2. Begrenzung der Emissionsbelastung

Bei einem Abbruchprojekt fällt leider immer eine große Menge an Bauschutt und Staub an. Auch um diese Faktoren möglichst gering zu halten, ist eine Sprengung die beste Lösung. Denn hierbei wird die Emissionsbelastung (z. B. Staub, Lärm und Erschütterungen) auf ein punktuelles Ereignis begrenzt. Zwar wird es einen lauten Knall und viel Staub geben, wenn der Weiße Riese gesprengt wird, aber ein monatelanger, konventioneller Abbruch würde eine Emissionsbelastung über einen langen Zeitraum ​kontinuierlich verursachen. Es werden alle technischen Maßnahmen ergriffen, um die Belastung des Umfelds zu minimieren.

3. Zeitvorteil

Ein Riesenprojekt wie die Weißen Riesen dauert leider seine Zeit. Ein konventioneller Abbruch hätte mindestens einen fünf Monate längeren Arbeitszeitraum in Anspruch genommen. Wir als ausführende Firma geben unser Bestes, damit Anwohner, Mitbürger und Geschäftstreibende im Umfeld so ungestört wie möglich ihren Alltag weiterleben können. 

 

 

■ Werden bis zur Sprengung Schadstoffe saniert?

Das Gebäude wird bis zur Sprengung schadstoffsaniert. Neben dem Planungs- und Abbruchteam ist ein renommierter Schadstoffsachverständiger involviert. Dieser hat zum Beginn des Projektes und auch baubegleitend sowohl für die Erkundung von Schadstoffen gesorgt, als auch den ordnungsgemäßen Umgang mit diesen bei der Sanierung überwacht. Unabhängig dessen hat ein Messlabor im Zusammenhang der Sanierungsarbeiten fortwährend die per Gesetz vorgeschriebenen Raumluftmessungen durchgeführt und analysiert. In den gesamten Sachzusammenhang ist zudem die Bezirksregierung von Anbeginn an involviert und mit der Aufgabe der obersten Prüfinstanz betraut. Zum Zeitpunkt der Sprengung wird sichergestellt sein, dass die durch Fachleute erstellten Abbruch– und Entsorgungskonzepte sowie Schadstoffsanierungskonzepte umgesetzt sind. 

■ Welche Schadstoffe waren vorhanden?

Neben Asbest waren vor allem künstliche Mineralfaser und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) als sanierungsrelevante Schadstoffgruppen identifiziert. Auf Basis des durch Sachverständige erstellten Abbruch– und Entsorgungskonzeptes sowie zugehöriger Schadstoffsanierungskonzepte wurden die als schadstoffhaltig deklarierten Bauteile fachgerecht saniert und der abfahrtgerechten Entsorgung zugeführt. Dabei arbeiteten wir unter strengsten Sicherheitsvorschriften, um von der Umwelt und insbesondere von allen Bürgern jegliches Gesundheitsrisiko fern zu halten. Unser Team bestand aus hoch qualifizierte Spezialisten mit viel Erfahrung in genau diesen Belangen.

 

 

 

■ Wie lange dauert die Sprengung?

Die Sprengung selbst wird nur wenige Sekunden dauern. Das bedeutet aber, wir arbeiten monatelang daraufhin. Hierbei gehen wir sehr sorgfältig vor: Das Hochhaus besteht aus vier einzelnen Gebäuden, die miteinander verbunden sind. Um den Fall des gesamten Weißen Riesen sauber und kontrolliert zu gewährleisten, werden die vier einzelnen Gebäudeteile kurz hintereinander zeitversetzt gesprengt. 

■ Wie schwer sind Hochhaus und Tiefgarage?

Wir haben es hier mit einer Menge von ca. 45.000 Tonnen fester Masse zu tun.

 

■ Wurden im Vorfeld ähnliche Gebäude in ähnlicher Umgebung gesprengt?

 

Ja, unsere Experten haben jahrzehntelange Erfahrung in der Sprengung von Gebäuden und Industrieobjekten aller Art und Größe. Einige der vielleicht in unserer Region bekannteren Sprengungen waren zum Beispiel das Sparkassen-Hochhaus „Langer Oskar“ in Hagen mit 103 Metern Höhe in bester Innenstadt-Lage oder das Wohnhochhaus „Goliath“ in Marl mit 55 Metern Höhe, ebenfalls in Innenstadt-Lage beheimatet. Und nicht zuletzt auch unsere Sprengung des ersten Weißen Riesen an der Friedrich-Ebert-Straße, ebenfalls in Duisburg-Hochheide. Über diese Sprengungen kann man noch viele Medienberichte im Internet finden.

■ Wann wird die Sprengung erfolgen?

 

Die Bekanntgabe des Termins wird zu gegebener Zeit an dieser Stelle erfolgen.

■ Wie ist sichergestellt, dass keine Personen zu Schaden kommen, wenn gesprengt wird?

 

Um die Baustelle wird ein Evakuierungs- und ein Sicherheitsbereich festgelegt. 

Der Sicherheitsbereich wird am Tag der Sprengung in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt, der Feuerwehr und der Polizei evakuiert. Dafür werden Evakuierungsräume eingerichtet. 

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns bitte über unser Kontaktformular!

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